...Kampfsport, Fitness und mehr in BEILSTEIN
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                        Gewaltprävention

Warum Kampfsport als Mittel zur Gewaltprävention?

Es gibt immer mehr Kinder und Jugendliche, deren Verhaltensweise unter anderem durch eine hohe Gewaltbereitschaft geprägt ist. Aus diesem Grunde betreiben wir Gewaltprävention. Dabei stellt sich das Problem, dass die Jugendliche mit ihren subjektiven Einstellungen, pädagogischen Angeboten skeptisch und ablehnend gegenüber stehen. Die Angebote müssen also in verdeckter Form und durch ein Medium vermittelt werden, welches die Jugend anspricht. Kampfsport eignet sich hierzu hervorragend, da viele Jugendliche großes Interesse daran zeigen. Der Zugang zur Jugend ist somit gesichert.

 

Gründe, warum Kampfsport gut geeignet ist:

Die Vielseitigkeit des Trainingsaufbaus ermöglicht eine Durchführung über einen langen Zeitraum ohne Motivationsverlust der Schüler. Spezielle Deeskalationsübungen lassen sich in das Training problemlos einbauen. Das Erleben der Übung kann direkt in das Leben im Alltag der Jugendlichen reflektiert werden. Der Kampfsport in der Gewaltprävention ermöglicht ein bedürfnisorientiertes Arbeiten und liegt einem erlebnispädagogischen Ansatz zugrunde.

 

Voraussetzungen

Um eine gewaltpräventive Wirkung zu erreichen werden Voraussetzungen geschaffen, die in einem herkömmlichen Training nicht vorhanden sind:

- das Trainingsprogramm wird durch verschiedene Übungen zum Umgang mit Konflikten und Gewalt ergänzt

- die Leitung des Projekts untersteht einer sportlichen Fachkraft

- das Trainingsprogramm vermittelt die Werte von Fairness, Respekt und Rücksichtnahme

 

gewaltpräventive Wirkung:

Das Training konfrontiert die Schüler mit ihrem (oft unbewussten) Aggressionspotential, welches unter Anleitung kontrolliert nach außen getragen wird. Dieser Vorgang ermöglicht langfristig einen kultivierten Umgang mit Aggressionen und lässt einen Ehrenkodex zu

"keine Gewalt gegen Schwächere",

"Angemessene Reaktionen auf unmittelbar erfahrene Gewalt", etc.

Sie lernen das der gewünschte Erfolg nur durch ein hohes Maß an Eigendisziplin, Geduld und Selbstüberwindung zu erreichen ist. Dies dauert einige Zeit und die Jugendlichen sind dann in der Regel soweit, mit Konflikten konstruktiver umzugehen. Eine Gefahr des Missbrauchs des Gelernten ist demnach relativ gering! Weitere wichtige Aspekte des Kampfsportes sind die Zusammenarbeit zwischen Körper und Geist, die Stärkung der mentalen Leistungsfähigkeit, die Verfeinerung der Motorik. Die Schüler lernen, ihre Kraft realistisch einzuschätzen und damit umzugehen. Es wird verhindert, dass andere durch blinden Zorn oder Verlust der Selbstbeherrschung verletzt werden.

 

Zusammenfassung:

Die Vermittlung von Disziplin, Selbstbewusstsein und Selbstbeherrschung bewirkt eine Einstellungsänderung zur Gewalt. Vorhandene Aggressionen können kontrolliert ausgelebt werden. Durch Frustabbau und Erhöhung der körperlichen Fitness stellt sich bei den Jugendlichen ein allgemeines Wohlbefinden ein, welches langfristig Auswirkungen auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung haben kann.

Die im Training eingebundenen Deeskalationsübungen und die Vermittlung von Konfliktlösestrategien verstärken die Effekte des Kampfsports.

 


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